Zivilgesellschaft unter Druck. Desinformation, Diffamierung und Defunding

8. Juni 2026 | 17:00–20:00

„Zivilge­sellschaft unter Druck. Desin­for­ma­tion, Dif­famierung und Defund­ing“
Wann: 08.06.2026, 17:00–20:00
Wo: His­torisches Rathaus Jena

Liebe Engagierte, liebe Inter­essierte,

wir laden Sie / Euch zur Jenaer Bünd­nis- und Demokratiekon­ferenz 2026 unter dem Titel „Zivilge­sellschaft unter Druck. Desin­for­ma­tion, Dif­famierung und Defund­ing“ ein.

Seit eini­gen Jahren erleben zivilge­sellschaftlich engagierte Men­schen zunehmend Mis­strauen, Dif­famierung und Anfein­dun­gen. Diesen gestiege­nen Druck spüren inzwis­chen nicht mehr nur Ini­tia­tiv­en, die sich konkret gegen Recht­sex­trem­is­mus engagieren, son­dern weite Teile der demokratis­chen Zivilge­sellschaft – von Vere­inen und Bil­dung­spro­jek­ten über Kul­turin­sti­tu­tio­nen bis hin zu Organ­i­sa­tio­nen in den Bere­ichen Kli­ma, Gesund­heit und soziale Gerechtigkeit.

Viele Angriffe auf zivilge­sellschaftliche Ini­tia­tiv­en fol­gen dabei einem ähn­lichen Muster: Sie reichen von koor­dinierten Empörungswellen und Desin­for­ma­tion bspw. in Form von Artikeln in recht­en Medi­en oder Anfra­gen an Par­la­mente und Ver­wal­tung bis hin zu konkreten Ein­schüchterungsver­suchen. Eine beson­ders aktuelle Strate­gie ist der gezielte Angriff gegen Förder­pro­gramme für Demokratiepro­jek­te und die durch sie geförderten Träger.

Die Fol­gen sind eine Ein­schränkung zivilge­sellschaftlich­er Hand­lungsspiel­räume, weniger Schutz und Möglichkeit­en für Engage­ment sowie der Ver­lust von Bil­dungs- und Beratungsange­boten oder Präven­tion­sar­beit. Gle­ichzeit­ig entste­ht bei vie­len Men­schen ein Gefühl der Verun­sicherung und Frus­tra­tion.

Darüber wollen wir sprechen!

Nach einem kurzen Input durch Christi­na Deck­wirth (Ref­er­etin lob­by­con­trol) wer­den wir in ein­er Podi­ums­diskus­sion über die Entwick­lun­gen im Bere­ich der Unter­stützung und Förderung zivilge­sellschaftlichen Engage­ments disku­tieren. Dazu haben wir neben Christi­na Deck­wirth noch drei weit­ere Gäste ein­ge­laden:

– Chris­tine Schild (Bünd­nis gegen Recht­sex­trem­is­mus Weimar)

– Kat­ja Nonn (ehe­ma­lige Koor­di­na­torin PfD Ilm-Kreis)

– Vertreter*in der Jenaer Zivilge­sellschaft

Im Anschluss an das Gespräch mit den Gästen wird es Raum zum indi­vidu­ellen Aus­tausch und zur Ver­net­zung geben. Hier­für wird auch ein kleines Cater­ing-Ange­bot bere­it­ste­hen.

Die Ver­anstal­tung ist eine Koop­er­a­tion der Jenaer Part­ner­schaft für Demokratie und KoKont (Koor­dinierungsstelle des Jenaer Stadt­pro­gramms und Kon­tak­t­büro des Run­den Tischs für Demokratie).

Datum:

8. Juni 2026    

Zeit:

17:00–20:00

Veranstaltungskategorie/n:

Veranstaltungsort:

His­torisches Rathaus Jena
Markt 1
Jena

Veranstalter*in:

KoKont