19. Juni 2026 | 19:00–21:00
Vortrag von antifa.nt, München
19:00 Uhr, TaF (Fichteplatz 9)
Am 22.7.2026 jährt sich der rechte Anschlag am OEZ in München zum zehnten Mal. Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda wurden aus rassistischen Motiven ermordet. Obwohl der Anschlag zu den blutigsten Kapiteln des rechten Terrors in der Geschichte der Bundesrepublik zählt, blieb es lange Zeit sehr still um die Tat. Jahrelang kämpften die Angehörigen und Überlebenden gegen viele Widerstände um Anerkennung, Aufklärung und Konsequenzen. In dem Vortrag sollen die Hintergründe der Tat beleuchtet, der lange Kampf um Anerkennung nachgezeichnet und die offenen Fragen aufgezeigt werden. Darüber hinaus soll eine kritische Einordnung der Rolle des Staates und eine selbstkritische Perspektive als Antifas in zeitgenössischer Erinnerungspolitik zu rechtem Terror diskutiert werden.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe anlässlich des 15. Jahrestags der rechtsterroristischen Anschläge in Oslo und Utøya 2011 und des 10. Jahrestags des Anschlags in München 2016, organisiert von der Initiative “22.07. nicht vergessen”.
