18. November 2026 | 19:00–21:00
Rosa Luxemburg, 1871 in Zamosc geboren, besuchte das Gymnasium in Warschau, promovierte in Zürich und zog 1898 nach Berlin. Dort trat sie in die SPD ein und wurde Dozentin an deren Parteischule. 1914 engagierte sie sich gegen die Bewilligung der Kriegskredite, gründete später die Spartakus-Gruppe, aus der die USPD entstand. 1918/19 beteiligte sie sich an der Novemberrevolution und an der Gründung der KPD. Sie wurde von rechten Freikorps gejagt und zusammen mit Karl Liebknecht ermordet.
Sie hinterließ zahlreiche Schriften, die sich mit vielfältigen Themen beschäftigten, z.B. des Kapitalismus, des Imperialismus, der Revolution, der Demokratie. In vielerlei Diskussionen sind ihre Argumentationen auch heute noch sehr wichtig. „Die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ ist einer ihrer berühmtesten Gedanken, wird von vielen zitiert und inzwischen zu sehr konträren Anlässen vorgetragen.
Wir möchten zu einem Abend über Rosa Luxemburg einladen. Dr. Julia Killet, Referentin für historisch-biographisches Lernen, historischen Antifaschismus und Rosa Luxemburg in der gleichnamigen Stiftung in Berlin steht uns als Referentin zur Verfügung und wird in das Leben und Werk von Rosa Luxemburg einführen.
Die Veranstaltung wird am Mittwoch, den 18. November um 19 Uhr im KuBuS in Jena stattfinden, Theobald-Renner-Str. 1a in 07747 Jena.
