13. Mai 2026 | 18:00–21:30
Content note: Polizeigewalt, sexualisierte Gewalt, Folter
Wir laden ein, mit uns gemeinsam über den G8-Gipfel Juli 2001 in Genua (Italien) ins Gespräch zu kommen. Die Ereignisse sind inzwischen 25 Jahre her: die internationale Mobilisierung von hunderttausenden antifaschistischen, globalisierungskritischen Demonstrierenden, die massive staatliche Repression und Gewalt auf Demonstrationszüge durch italienische Polizei und Carabinieri, der Tod von Carlo Giuliani, der brutale Überfall auf die Diaz-Schule, Folterungen Gefangener in der Kaserne Bolzaneto, weitgehende Straffreiheit der staatlichen Akteure. Wir werfen einen Blick in die Archive der Bewegungsgeschichte, sichten u.a. Zeitschriftenmaterial aus dem Jahr 2001 und schauen einen Spielfilm. Dieser zeigt die Geschehnisse vom 19./20./21. Juli insbesondere in der Diaz-Schule, die während des G8 als unabhängiges Medienzentrum, Erste-Hilfe-Station für Verletzte und Rechtshilfestelle für Verhaftete diente.
Vorkenntnisse sind nicht nötig, wir freuen uns, verschiedenste Generationen, Involviertheiten und Wissensstände zusammenzubringen.
Der Film wird auf Deutsch gezeigt, zusätzliche Untertitel in Englisch, Französisch oder Niederländisch wären problemlos möglich. Aufgrund der dargestellten Gewalt bauen wir während des Filmschauens gezielte Unterbrechungen ein, damit der Raum selbstbestimmt verlassen und ggf. wieder aufgesucht werden kann.
Es wird vegan/vegetarische Snacks und Getränke geben; größeres Abendessen lieber vorher/nachher oder mitbringen.
Hinweise zu Barrieren: Der Raum im 2. Obergeschoss ist nicht barrierearm und nur über viele Treppen zu erreichen. Es gibt kein behindertengerechtes WC. Ein Luftfilter ist vorhanden.
