Femizide

18. Februar 2026 | 0:00

Fem­izide sind in Deutsch­land kein Rand­phänomen, son­dern die tödliche Spitze des großen Eis­bergs geschlechtsspez­i­fis­ch­er Gewalt. 132 Frauen wur­den 2024 in Deutsch­land von ihren (Ex-)Partnern getötet, so die Sta­tis­tik. Fast jeden Tag gab es einen Tötungsver­such – die Dunkelz­if­fer dürfte noch viel höher liegen. Hun­derte Kinder wer­den so jedes Jahr zu (Halb-)Waisen, viele sind Zeu­gen der Morde.

Julia Cruschwitz hat gemein­sam mit Car­olin Haen­t­jes das Buch „Fem­izide — Frauen­morde in Deutsch­land“ veröf­fentlicht, das auf Gesprächen mit Wissenschaftler*innen, Kriminolog*innen, Polizist*innen, Sozialarbeiter*innen, Anwält*innen, Über­leben­den, Zeu­gen und Ange­höri­gen eben­so beruht wie auf der Analyse etlich­er wis­senschaftlich­er Stu­di­en. Die Autorin­nen zeigen hier: Fem­izide sind ein gesamt­ge­sellschaftlich­es Prob­lem. Und sie zeigen: Es gibt Wege zu einem besseren Schutz von Frauen vor männlich­er Gewalt, die aber bish­er nicht beschrit­ten wer­den.

Gemein­sam mit dem Frauen­zen­trum TOWANDA Jena e. V., dem Frauen­haus Jena e.V. und dem Net­zw­erk gegen Fem­i­nizide Thürin­gen haben wir Frau Cruschwitz für einen Gesprächsabend zu Ihrem Buch in Jena gewin­nen kön­nen. Zu dieser Ver­anstal­tung möcht­en wir hier­mit nun gern ein­laden für Mittwoch, den 18. Feb­ru­ar 2026 im KuBuS in Jena, Theobald-Ren­ner-Straße 1a.

Julia Cruschwitz studierte Kom­mu­nika­tion­swis­senschaft, His­panis­tik und Lit­er­atur­wis­senschaften. Sie hat 2003 ein Volon­tari­at beim MDR abgeschlossen und arbeit­et als freie Autorin für den Sender. Sie hat mehrere Medi­en­preise gewon­nen und war für weit­ere renom­mierte Preise nominiert.

Wir freuen uns auf diese Ver­anstal­tung und hof­fen auf Inter­esse

Datum:

18. Feb­ru­ar 2026    

Zeit:

0:00

Veranstaltungskategorie/n:

Veranstaltungsort:

KuBuS
Theobald-Ren­ner-Str. 1a
Jena

Veranstalter*in:

Rosa-Lux­em­burg-Club Jena