8. Dezember 2025 | 18:00–20:00
International wird über das Phänomenen der male loneliness epidemic, einer Einsamkeitskriese von Männlichkeit diskutiert. Auch in unserer Beratungspraxis im Bereich Gewaltprävention kommen wir oftmals mit Männlichkeiten in Kontakt, welche sozial isoliert sind. Diese Isolation ist ein Risikofaktor, der Männer in Abhängigkeitsverhältnisse drängen oder ihre Fähigkeit zur gewaltfreien Konfliktlösung stark beeinträchtigen kann. Viele Männer erleben es als herausfordernd emotional in Verbindung zu treten, sich mitzuteilen und verletzlich zu zeigen. Studien zeigen, dass Einsamkeit Zunehmend zu einem Normalzustand von Männlichkeit wird und berichten von einem alarmierenden Rückgang enger Freundschaften unter Männern, mit weitreichenden Folgen.
Anlässlich des Internationalen Männertages (eigentlich am 19.11.25) laden wir euch herzlich ein zu einem Gespräch über männliche Nähe, Verletzlichkeit und den Mut zur Verbindung – und ihre Bedeutung zur Gewaltprävention.
8. Dezember 2025
18:00 – 20:00 Uhr
Historisches Rathaus (Plenarsaal), Markt 1, 07743 Jena
Teilnahme kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich
Gefördert durch die Stadt Jena und das TMSGAF
Die Veranstaltung wird eröffnet mit Impulsen unseres Referenten Ole Liebl, der sich neuen Perspektiven auf männliche Freundschaft und auf die Bedeutung von Nähe, Verletzlichkeit und Verantwortung. Im Anschluss soll durch einen Austausch mit unserem Mitarbeiter David Reum (Projekt A4 – Männerberatung in Thüringen) und dem Publikum sichtbar werden, wie Isolation überwunden und echte Verbindung gefördert werden kann, als direkter Beitrag zur Gewaltprävention und zur Stärkung der demokratischen Resilienz in der Region.
Wir freuen uns auf euer Kommen.
