Sand im Getriebe

18. März 2026 | 19:00

Der Widerstand gegen die Rekrutierung im Ukrainekrieg

Mit Franz Nadler (Con­nec­tion e.V.)

Kriege set­zen voraus, dass Men­schen rekru­tiert wer­den, die auf den Schlacht­feldern kämpfen, vielfach auch ster­ben. Das Recht auf Kriegs­di­en­stver­weigerung erlebt dann seine härtesten Belas­tung­sproben, so aktuell in Rus­s­land und in der Ukraine. Es ist vielfach nachzule­sen, in welch­er Härte die Rekru­tierun­gen dort stat­tfind­en und wie das Recht auf Ver­weigerung des Kriegs­di­en­stes vielfach aus­ge­he­belt wird.

Gle­ichzeit­ig wird der All­t­ag in Deutsch­land zunehmend von Kriegsrhetorik geprägt, die mil­itärische Aufrüs­tung vor­angetrieben und auch bei uns die Frage nach der Rekru­tierung neuer Soldat:innen gestellt. Dem stellen sich engagierte junge Men­schen beispiel­sweise mit Schul­streiks ent­ge­gen.

Mit welchen Mit­teln wer­den die Sol­dat­en für den Krieg in der Ukraine geködert? Und wie wehren sie sich dage­gen? Kön­nen sie das Men­schen­recht auf Kriegs­di­en­stver­weigerung in Anspruch nehmen? Und falls sie z.B. nach Deutsch­land fliehen: Bekom­men sie hier Asyl?

Dazu haben wir Franz Nadler ein­ge­laden, den Vor­sitzen­den des Vere­ins Con­nec­tion, der seit über 30 Jahren Kriegs­di­en­stver­weiger­er und Deser­teure unter­stützt. Er wird die Arbeit anhand
des aktuellen Ukraine-Krieges vorstellen.

Beginn: 19 Uhr

Datum:

18. März 2026    

Zeit:

19:00

Veranstaltungskategorie/n:

Veranstaltungsort:

KuBuS
Theobald-Ren­ner-Str. 1a
Jena

Veranstalter*in:

Rosa-Lux­em­burg-Club Jena

Veranstaltungslink: